Low-Code and Citizen Developers


März 2021

Programmieren mit dem App-Baukasten

Low-Code ermöglicht das Hinzufügen von Komponenten, ohne dass dafür spezielle Kenntnisse notwendig wären. Für betriebsinterne Entwickler, sogenannte Citizen Developers, stehen zusätzlich einfache Tools oder Codes zur Verfügung. Die Programmierkosten für Unternehmen lassen sich so deutlich reduzieren.

Eine zusätzliche Zeile auf einer personalisierten Visitenkarte, ein weiteres Attribut, das einen Produktebeschrieb ergänzen soll – dafür braucht es keinen professionellen Programmierer. «Low-Code» oder sogar «No-Code» erlaubt einfache Anpassungen ohne spezielle Kenntnisse. Möglich machen dies in der App vorgefertigte Komponenten, die sich per Drag&Drop oder per Click einzeln anwählen und hinzufügen lassen. Programmierkenntnisse sind dafür nicht erforderlich, der im App-Baukasten hinterlegte Code wird einfach eingesetzt – fertig. Applikationen lassen sich so schnell gestalten und je nach Anwendung sogar konfigurieren.

Selbst komplexe Applikationen, wie beispielsweise Dashboards, lassen sich mit vorgefertigten Komponenten erstellen – hierfür ist dann allerdings ein etwas tieferes technisches Verständnis erforderlich. Citizen Developer nennt man die Personen, die fast in jedem Betrieb zu finden sind und über Grundkenntnisse des Programmierens verfügen. Mithilfe massgeschneiderter Tools, wie sie eine moderne Entwicklungsumgebung anbietet, und Zugriff auf Source Code können sie Programme anpassen oder selbst erstellen und so neue Anwendungen generieren.

Im Video zeigen wir Beispiele für Low-Code-Methoden, Schritt für Schritt, indem wir eine Visitenkarte ergänzen und ein Formular für die Schnellerfassung von Kalkulationen anlegen.

Pandemie stärkt Nachfrage nach Low-Code-Entwicklungen

Für Unternehmen liegen die Vorteile auf der Hand: Sie sparen nicht nur teure Entwicklungs- und Programmierkosten, sondern verkürzen auch die Zeit bis zur Anwendung. Indem ihre Mitarbeitenden sinnvolle Anpassungen selbst vornehmen und auf neue Anforderungen reagieren können, bleibt zudem das Wissen über die Entwicklungsprozesse im Betrieb. Während der Covid-19-Pandemie ist der Bedarf für Technologien, die Remote-Entwicklungen ermöglichen, signifikant gestiegen, konstatiert Gartner, eines der weltweit grössten Markforschungsinstitute für digitale Technologien. Der Trend werde bis 2022 anhalten. Hier geht’s zur Medienmitteilung von Gartner.

Autorin: Helga Kessler, Lead Communication

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