Automatisierung in der Druckindustrie


Juni 2021

«Ein modernes ERP kann die Margen deutlich anheben» 

uTraxx Standardisierung

In der Fertigung ist die Rationalisierung schon ziemlich ausgereizt. Nun gilt es, die Sachbearbeitung zu verschlanken und Projekte agil abzuwickeln. Herkömmliche MIS sind nicht dafür ausgelegt, sagt Urs Vogel, CEO der uTraxx AG. 

MIS und ERP, ist das nicht dasselbe?

Urs Vogel: Überhaupt nicht! Das sind zwei völlig andere Welten. Management-Informations-Systeme sind häufig aus älteren auftrags- und kalkulationslastigen Branchenlösungen entstanden. Dementsprechend sind sie auf den Verwaltungsbereich ausgerichtet.

Und ERP ist mehr als ein neues Wort für denselben Inhalt?

Absolut. Und bei den Entreprise Ressource Plannings muss man noch zwischen traditionellen und modernen Lösungen unterscheiden. Beiden decken die Planung aller Ressourcen ab, also Personal, Material und Lager, Beschaffung, Produktionsanlagen, Logistik, und Budgets. Schon an der breiten Thematik erkennt man, dass es im Gegensatz zu einem MIS nicht vorrangig um den Verwaltungsbereich geht. ERPs sind immer ganzheitliche Lösungen. Sie umfassen analoge und digitale Produktionen sowie weitere Geschäftsfelder.

Worin unterscheiden sich die modernen von den traditionellen ERP?

Moderne ERP decken ebenfalls die Grundanforderung einer umfassenden Planung ab, arbeiten dabei aber nicht mit fixen Grössen, sondern mit agilen Methoden wie zum Beispiel Scrum oder Kanban. Zudem verfügen solche Lösungen über stark verschlankte Prozesse in der Sachbearbeitung und in der Fertigung.

Lassen sich in der Fertigung noch Kosten sparen?

Tatsächlich ist die Rationalisierung der Fertigung in den meisten Unternehmen schon ziemlich ausgereizt, kleinere Fertigungsvorteile lassen sich nur noch über einen überproportional hohen Aufwand realisieren. Bei einem modernen ERP liegt der Fokus deshalb in der Verschlankung der Sachbearbeitung und im agilen Projektmanagement, wo der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht.

Wieso steht in der digitalen Welt der Mitarbeiter im Fokus?

Weil die Mitarbeiter, vor allem in der digitalen Produktion, heute der wichtigste wertschöpfende Bestandteil sind. Hilft man ihnen mit einer intelligenten Software, Prozesse über den Einsatz von KI zu automatisieren, gewinnen sie Raum für kreative Tätigkeiten und für den immer wichtiger werdenden Dialog mit den Kunden.

Inwiefern profitieren Unternehmen davon?

Mit einem modernen ERP können sie Sachbearbeitung und Projektmanagement rationalisieren – hier gibt es noch viel Luft nach oben. In Zeiten von dünnen Margen sind so echte Kosteneinsparungen möglich.

Kann jedes Unternehmen umstellen?

Was es braucht, ist die Bereitschaft Prozesse neu zu denken, also das Mindset zu ändern. Wenn das gelingt, bringt ein modernes ERP einen schnellen ROI.

Die Fragen stellte Helga Kessler, Lead Communication uTraxx

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